SPLINTHOLZ, KERNHOLZ, REIFHOLZ

Bäume bestehen nicht immer aus gleichmäßigen Holzschichten, sondern aus verschiedenen Schichten, die unterschiedliche Funktionen erfüllen. Holz kann grob in Splintholz und Kernholz unterteilt werden. Splintholz ist der aktive äußere Bereich des Baumes. Hier werden Nährstoffe und Wasser gespeichert und transportiert. Das Kernholz im Baum dient der Stabilität. Diese beiden Bereiche sind normalerweise im Querschnitt deutlich zu erkennen: Das noch junge Splintholz ist meistens heller als das Kernholz. Diese nennt man Kernholzbäume (Beispiel: Robinie). Gut an unseren Garderoben aus Baumscheiben zu erkennen.

Baumscheibe der Robinie, gut erkennbar sind das helle Splintholz und das dunkle Kernholz

Die Breite der beiden Bereiche hängt von der Holzart ab. Es gibt auch einige Bäume, die nur Reifholz als Kernholz entwickeln können. Hier sind diese beiden Bereiche optisch schwer zu unterscheiden, da die Farbe des Kernholzes Holzes nicht dunkler wird. Diese nennt man Reifholzbäume (Beispiel: Fichte).

Nicht alle Bäume können Kernholz bilden. Für manche Arten ist das ganze Holz am Transport von Nährstoffen und Wasser beteiligt. Diese Bäume werden Splintholzbäume genannt. Ein typischer Splintholzbaum ist die Birke.

Holz weist je nach Zone unterschiedliche Eigenschaften hinsichtlich Aussehen, Dichte und Festigkeit auf. Das Splintholz ist leichter und viel weicher. Hingegen ist das Kernholz härter und trockener.
Die Kombination von Splintholz und Kernholz in einem Möbelstück kann sehr attraktiv sein. Aufgrund unterschiedlicher Farben und Texturen wirkt das Holz lebendig. Es entstehen spannende Kontraste, die ein Möbelstück zum absoluten Hingucker werden lassen. Wie bei unseren Servierplatten deutlich zu sehen ist.

Sie lesen hier einen Bericht über die verschiedenen Holzschichten und wie diese an unseren Produkten wie Wandgarderobe, Wandregal oder Servierplatten zu erkennen sind. 
Stand: 01/2021